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Lebensmittel-Lexikon

Gaschromatographie

Abk.: GC, Chromatographiesystem mit gasförmiger mobiler Phase. Die Trennung der überwiegend organischen Substanzen erfolgt nach ihren Siedepunkten und den Wechselwirkungen mit den beiden Trennphasen unter Einfluss von Absorptions- und Verteilungsvorgängen. Faktoren, die die Trennung bei der GC beeinflussen, sind Temperatur, verwendetes Säulenmaterial sowie die Flussrate des Trägergases. Die maximalen Temperaturen liegen meist in einem Bereich zwischen 250 und 300°C, bei immobilisierten Phasen auch darüber. Als mobile Phase (Trägergas) werden meist Helium, Stickstoff, Argon oder Wasserstoff verwendet, bei der stationären Phase handelt es sich heute meist um einen Film verschiedener substituierter Polysiloxane, Polyethylenglykole o. Ä. im Innenraum einer Kapillare. Diese sind üblicherweise 30-60 m lang, haben einen Innendurchmesser von ca. 0,1-0,5 mm sowie eine Filmdicke des Trennmaterials von 0,1-5 µm. Weiterhin werden zur Trennung gepackte Säulen angeboten, bei denen die stationäre Phase aus Aktivkohle, Kieselgel, Aluminiumoxid oder Molekularsieben bzw. einer auf Trägermaterial aufgezogenen Trennflüssigkeit besteht und die mobile Phase sich durch die Zwischenräume dieser Füllung bewegt. Gepackte Säulen sind kürzer und besitzen einen größeren Innendurchmesser als Kapillarsäulen; einer höheren Probenkapazität steht bei ihnen eine geringere Trennleistung gegenüber. Die Säulen selbst bestehen in beiden Fällen meist aus Quarz- ("Fused Silica"), Glas- oder Edelstahlrohren mit einer Außenbeschichtung. Zur Signalerfassung werden einerseits unspezifische Detektoren wie der Flammenionisationsdetektor (FID) oder der Massenspektrometrischen Detektor (MSD, als Kopplung GC-MS), andererseits für spezielle Probleme auch spezifische Detektoren mit sehr hoher Empfindlichkeit wie z. B. der Elektroneneinfangdetektor (ECD) eingesetzt. Anwendung findet die GC bei der qualitativen und quantitativen Bestimmung niedermolekularer, insbesondere flüchtiger Analyten (z. B. Lösemittel und Aromastoffe) sowie in der Rückstands- und Umweltanalytik. Durch eine Derivatisierung (Veränderung der funktionellen Gruppen; oft Acylierung, Methylierung oder Silylierung) lassen sich auch viele nichtflüchtige Substanzen wie Fettsäuren, Zucker oder Dickungsmittel mittels GC bestimmen.

Englisch: gas chromatography

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